Bingo

 
   Home  | 

  Die Geschichte des Bingo

Bingo gibt es noch nicht einmal seit einhundert Jahren, seine Wurzeln reichen jedoch ins 16. Jahrhundert zurück. Damals, um 1530 etwa, wurde nämlich in Italien das Spiel „Lotto“ entwickelt, das in seiner damaligen Form bis heute noch in dem Land bei der Staatslotterie gespielt wird. Es dauerte mehr als 200 Jahre, bis das Spiel nach Frankreich kam und dann noch einmal einhundert Jahre, bis es in Deutschland bekannt wurde.

Um 1930 etwa, zur Zeit der großen Depression, importierte ein Schausteller das Spiel, das er bei einem Deutschlandbesuch kennen gelernt hatte, zum Karneval in die Südstaaten der USA. Das Spiel wurde dort Beano genannt: Die Spieler markierten Zahlen auf einem Feld mit Bohnen und gewannen, wenn diese aufgerufen wurden.

Edwin S. Lowe, ein Spielwarenhändler aus New York, der damals kurz vor der Pleite stand, entdeckte das Spiel auf dem Karneval und da ihn die Spannung überzeugte, die in dem Wettzelt herrschte, beschloss er, ein Gesellschaftsspiel daraus zu machen. Er modifizierte es entsprechend der heute bekannten Regeln, nach denen es einen Gewinn gibt, wenn z.B. fünf Zahlen waagerecht angekreuzt werden konnten.

Während der Entwicklung ließ er das Spiel von seinen Freunden testen. Angeblich soll eine Bekannte von ihm so aufgeregt über ihren Gewinn gewesen sein, dass sie Bingo statt Beano rief. Damit war der einzigartige Markenname gefunden und das Gesellschaftsspiel Bingo konnte seinen Siegeszug antreten.

Bereits wenige Jahre später wurde Bingo zum ersten Mal für karitative Zwecke bei einer Kirchentombola eingesetzt. Aus diesem Zusammenhang kennen die meisten auch heute noch Bingo. Ebenso gibt es auf der ganzen Welt kommerzielle Bingohallen und seit einigen Jahren auch Bingoangebote im Internet. Auch das klassische Gesellschaftsspiel ist bis heute erhältlich.